
Wissen, wie die Teilnehmer urteilen
Unsere Referenten haben die Möglichkeit, ihre Seminare durch die TeilnehmerInnen bewerten zu lassen. Zu diesem Zweck konzipierte das Team des Centrums speziell drei Fragebögen, die sich in prä-, post- und post-post-Fragebögen unterscheiden lassen.
Eine zielgruppenorientierte Umformulierung ist bei allen drei Fragebögen durchführbar. Beispielsweise lassen sich Fragen nach strukturellen Eigenarten vor Ort stellen. Auch berufsspezifische Unterscheidungen sind ohne weiteres möglich.
Der prä- und post-Fragebogen
Der prä-Fragebogen bezieht sich auf die individuellen Erwartungen jedes Teilnehmers/jeder Teilnehmerin. Sie werden aufgefordert, die Wichtigkeit der abgefragten Items vor dem Seminar anhand einer vordefinierten Skala zu bewerten.
Im Anschluss an das Seminar bewerten die TeilnehmerInnen die bereits im prä-Fragebogen abgefragten Items mit ihrer Zufriedenheit. Hierbei handelt es sich um den post-Fragebogen, der genau wie der prä-Fragebogen in fünf Blöcke unterteilt ist. Es wird unterschieden zwischen den Blöcken Stoff/Konzept; Referent; Raumverhältnisse; Atmosphäre und einem allgemeinen Block. Die Befragung verläuft anonym, sodass die Teilnehmer ehrlich und kritisch antworten können.
Die Fragebögen werden vor und nach dem Seminar von den TeilnehmerInnen codiert, damit nachvollziehbar wird, wie die Erwartungen jedes Einzelnen erfüllt wurden. Der Code besteht aus einem Wort oder einer Zahl, welches/welche von dem Teilnehmer/der Teilnehmerin selbst gewählt wird und leicht zu merken sein sollte.
Durch den Einsatz von prä- und post-Fragebogen lässt sich ein Streu-Diagramm erstellen, das einen Überblick über die Verteilung der standardisierten Werte, der Wichtigkeit und entsprechenden Erfülltheit bezüglich der Items in den Fragebögen darstellt. Es zeigt also auf einen Blick, welche Qualität jedes Item und daraus resultierend das gesamte Seminar zu verzeichnen hat.
Durch die Mittelwerte und die daraus errechneten Variationskoeffizienten lässt sich die Wichtigkeit und Zufriedenheit der Items sowie ihre Homogenität bzw. Heterogenität ermitteln.
Je nach Ermessen der Aussagekraft der Ergebnisse können weitere Prozeduren der empirischen Sozialforschung und Statistik eingesetzt werden.
Als Instrument dient ein Statistikprogramm zur Datentransformation (SPSS), mit dessen Hilfe die Erstellung von speziellen Berechnungen und Graphiken möglich ist.
Der post-post-Fragebogen
Der post-post- Fragebogen dient der Überprüfung der Nachhaltigkeit der von den TeilnehmerInnen besuchten Seminare. Die post-post- Befragung sollte ca. drei Monate nach Beendigung des Seminars verlaufen und beinhaltet unter anderem Fragen nach der Anwendbarkeit von erlernten Methoden im pädagogischen Alltag und dem kollegialen Austausch.
Um auch die persönliche Einschätzung der Referenten in die Auswertung einfließen lassen und die Übereinstimmung mit den Eindrücken der TeilnehmerInnen überprüfen zu können, werden auch die Referenten gebeten, einen prä- und post- Fragebogen auszufüllen.

Auswertung zum Fortbildungstag Sande "Vom Rückzug und Selbstquälen zur Wehrhaftigkeit"
Auszug aus der Auswertung zu den Fortbildungstagen Norden und Oldenburg "Die Macht der äußeren Bilder"
Auszug aus der Auswertung zum Fortbildungstag Sande "Mädchen und Gewalt"
Auszug aus der Auswertung zum Fortbildungstag Wittmund
Erfahrungsbericht "Publikum im Bann"


